20.03.2012

 

UnternehmerinnenTreff Espelkamp – UTE
Vortrag: Kreativität säen - Lösungen ernten

 

Zu diesem Thema - lud UTE, der UnternehmerinnenTreff Espelkamp, Rahden, Stemwede und Umgebung ins GAZ ein und konnte sich über ausgebuchte Räumlichkeiten freuen. Die eigens aus Berlin angereiste Referentin, Dagmar von Consolati, Diplom-Pädagogin und Kreativ-Trainerin, stellte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in anschaulicher Weise vor, was Kreativität blockieren kann und wie sie sich wieder in Fluss bringen lässt. Die Referentin stellte vier Methoden vor um die Kreativität anzuregen bzw. Blockaden zu lösen.

Zu Beginn soll der Ideenmotor angewärmt werden, z.B. durch die einfache Methode "Brainstormen", indem man so viele Ideen wie möglich - unzensiert- zu einer Frage aufschreibt: z.B.: „Wozu kann man eine Büroklammer nutzen?“ Oder: „Was kann man alles mit einem Ziegelstein anfangen?“. Hierbei lockert sich die Ideenbremse im Kopf. Es tut gut, wenn dabei Lachen und Humor entstehen. Das öffnet den kreativen Ideen Tor und Tür.

Mit der Methode „Gedankenkreuz“ gelingt es, das Chaos im Kopf angesichts eines Problems zu sortieren, um handlungsfähig zu bleiben. Ein Quadrat wird in vier Felder unterteilt (= Gedankenkreuz)

     Problem

     Ziel

     Lösungsideen

     Hindernisse

In die einzelnen Felder werden jeweils Einfälle dazu notiert. Schon allein durch das Aufschreiben kann wieder Durchblick erreicht und ein Gefühl für den nächsten sinnvollen Schritt erhalten werden.

Beliebt war auch die „Kopfstandmethode“. Oft setzen Menschen sich in besonders anstrengenden Zeiten so sehr unter Druck, dass nichts mehr an Kreativität und genialen Einfällen bleibt. Diesen Umstand macht sich diese Methode zunutze, indem zunächst das Problem formuliert wird: „Es gibt zu wenig Buchungen“. Dann notiert man das gewünschte Ziel. „Wir steigern die Buchungszahlen innerhalb eines Jahres um 20%.“ Schließlich „steht man Kopf“ und schreibt alle Ideen auf zur - paradoxen- Frage; „Was kann ich tun, damit die Buchungszahlen zurückgehen?“ Zu dieser Frage fließen meist viele Antworten, weil man hier mal verrückt sein und Unerlaubtes denken darf. Wichtig ist es, Ideen so konkret wie möglich aufzuschreiben und nicht nur allgemein zu bleiben. Schließlich kehrt man die notierten Antworten wieder ins Positive um. Dabei fallen meist überraschende gute Ideen ein, gerade dadurch, dass hier ausnahmsweise alles schief laufen darf.

Die Methode umgedrehtes Dreieck : Schließlich wurde auch die Methode „Verkehrtes Dreieck“ vorgestellt, als Symbol für ungute „Dauerbrenner-Situationen“, zu deren Weiterbestehen man selbst, ohne es zu wollen, beiträgt. Ein Dreieck, das auf der Spitze steht symbolisiert dabei die anstrengende Situation, die aufrechterhalten wird, obwohl man es gar nicht will. Diese Faktoren werden als „Stützen“ am Dreieck aufgezeichnet. Dann stellt man die Frage: „Was trägt dazu bei, dass die unzufriedenstellende Situation andauert?“ kommt man auf Antworten, die meist überraschen. Die Faktoren, die man selbst beeinflussen kann, werden so bewusst gemacht und lassen sich schließlich in Bewegung bringen und positiv beeinflussen. Dies geschieht durch die Frage: „Wie kann ich diesen Faktor beeinflussen?“ In der Symbolik des Dreiecks heißt das: Wie kann ich die Stützen, die das Dreieck in dieser anstrengenden Lage halten, „absägen“?

Die Anwesenden waren sich nach der Veranstaltung einig – wie es auch die Auswertung der Feedbackbogen gezeigt hat – eine gelungene Veranstaltung, aus der jeder für sich etwas Positives mitnehmen konnte.

 

Der nächste Vortrag findet am 17.April 2012 um 19.30 Uhr im GAZ, Fritz-Souchon-Str. 27, Espelkamp statt. Zum Thema „Moderne Umgangsformen für einen souveränen Auftritt im Beruf“ referiert Monika-Müller Kröker.

 

Interessierte Frauen (und Männer), gerne auch Nicht-Unternehmerinnen, sind bei UTE immer herzlich willkommen. Zwecks Planung der Räumlichkeiten wird um Anmeldung gebeten. Anmeldungen zu den Terminen werden bis montags  vor der Veranstaltung, 18.00 h, entgegen genommen. Dieses ist über die Internetseite www.ute-web.com möglich oder telefonisch bei Ruth Graf Büroservice (Tel. 05743-2373) oder Beate Henke, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Espelkamp (Tel. 05772/562108).

Der Einlass nach 19.30 h ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich.

 

Von Nichtmitgliedern wird ein Kostenbeitrag von 8,00 Euro erhoben. Im Preis ist ein Begrüßungsgetränk enthalten.