19.04.2011

 

UnternehmerinnenTreff Espelkamp – UTE
Vortrag: Das Gesicht als kleinste Bühne der Welt... - In Gesichtern lesen

 

Getreu nach dem Motto: Mal andere Gesichter sehen - Gesichter mal anders sehen hatte UTE mit Ilona Weirich aus Hannover zu dem Vortrag eine spannende Referentin. Ilona Weirich ist Physiognomin und erklärte dieses alte Wissen auf anschauliche, spannende und begeisternde Weise. In der Physiognomik gibt es drei Grundnaturelle. Das in einer Stunde zu erklären ist nicht so einfach, aber Frau Weirich nannte diese drei Naturelle: „Mönch, Indianer und Prinzessin“ und sofort wusste jeder, was gemeint war. „Auf die Nase kommt es an, einen guten Riecher haben, den Mund voll nehmen“, - all diese alten Sprüche wurden auf fröhliche Art, aber mit ernstem Hintergrund, erklärt. Große Nasen z.B. sitzen gern in der ersten Reihe. Sie wollen lenken, führen und sagen, wo es langgeht. Es sei denn, ein anderes Merkmal spricht dagegen. Breite Jochbeine leisten Widerstand und am Kinn sehen wir die Durchführungskraft eines Menschen. Das Kinn zeigt den Tatimpuls, aber vielleicht auch eine große Portion Eigenliebe. Die Augen als Spiegel der Seele sind schwer zu interpretieren, weil jede Gefühlsregung dort sichtbar ist. Der Mund kann lügen, die Augen sprechen eine eigene Sprache. Der Mund zeigt die Gefühle, mit denen wir unterwegs sind. Salzig, süß, bitter, kontrolliert, distanziert - alles ist sichtbar. Anhand von einigen Fotos diverser Politiker wurde es deutlich gemacht. Es wurde viel gelacht - so wunderbar kann lernen sein. Sich selbst mit seinen ganzen Hemmnissen annehmen, sie kennen lernen und überwinden ist ein Ansatz der Physiognomie, wie Ilona Weirich sie lehrt und vorträgt. Anschauliche Bilder von Prominenten und gespiegelten Personen haben den Vortrag sehr anschaulich begleitet. Werfen Sie einen Blick auf die Seite www.gesichtspunkte.net und überzeugen Sie sich selbst, wie die gespiegelten Gesichter aussehen. Das Gefühlsgesicht und das, was Menschen nach außen zeigen. Physiognomik ist eine Parawissenschaft, die das Miteinander leichter macht, wenn wir wissen, wie unser Gegenüber tickt, wenn wir ein wenig hinter das so genannte "Pokerface" schauen können. Allerdings haben wir gelernt, dass Selbsterkenntnis vor Menschenkenntnis kommt. Natürlich kann man auch mit diesem Mehrwissen verurteilen, so sagt Ilona Weirich. Aber warum sollte man das tun? Im Anschluss an die Veranstaltung beantwortete Ilona Weirich zahlreiche Fragen der interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

 

Der nächste Vortrag findet am 21. Juni 2011 um 19.30 Uhr im GAZ, Fritz-Souchon-Str. 27, Espelkamp statt. Zum Thema „Klopfakupunktur“ referiert Bettina Christians.

 

Interessierte Frauen (und Männer), gerne auch Nicht-Unternehmerinnen, sind bei UTE-Veranstaltungen immer herzlich willkommen. Zwecks Planung der Räumlichkeiten wird um Anmeldung gebeten. Dieses ist über diese Internetseite möglich oder telefonisch bei Ruth Graf Büroservice (Tel. 05743-2373) oder Beate Henke, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Espelkamp (Tel. 05772/562108).

Von Nichtmitgliedern wird ein Kostenbeitrag von 8,00 Euro erhoben. Im Preis ist ein Begrüßungsgetränk enthalten.