18.10.2011

 

Vortrag:

Streiten will gelernt sein

19.30 Uhr
Gründer- und Anwendungszentrum Espelkamp GAZ II, Fritz-Souchon-Str. 27, 32339 Espelkamp ( "Anfahrtbeschreibung" )

 

Wenn bei silbernen und goldenen Hochzeiten das Jubelpaar bekennt: "Jetzt sind wir 25 oder 50 Jahre verheiratet und haben uns nie gestritten!", dann kann man sich nur wundern. Wo immer Menschen aufeinander treffen, sind Meinungsverschiedenheiten unausweichlich. Die Frage ist nur, ob das Streiten uns entzweit oder ob es zum besseren Vertragen beiträgt. Wo gar nicht gestritten wird, sind die Machtverhältnisse klar.

Es gibt drei Arten, mit Meinungsverschiedenheiten umzugehen: 1. Streitvermeidung, 2. Aggressives Streiten, 3.Konstruktives Streiten.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass sowohl Streitvermeidung als auch aggressives Streiten sich negativ auf die physische und psychische Gesundheit auswirken. Ein Konfliktberater sagt: Täglich ein Streit – das hält den Arzt fern! Aber: Das konstruktive Streiten muss gelernt werden.

Verstehen und Verstandenwerden stellen wesentliche Grundlagen für Konfliktbearbeitung dar. Wenn nicht richtig zugehört oder nicht eindeutig kommuniziert wird, sind oft Auseinandersetzungen aufgrund von Kommunikationsstörungen vorprogrammiert. Ein weiteres Problem können ungeklärte Emotionen sein, mit denen Streithähne sich oft gegenseitig angreifen, um Recht zu bekommen. Dies führt meist nicht zu einer guten Klärung einer Situation. Es hilft, erst einmal die eigenen Gefühle klar wahr zu nehmen und sie dann auszudrücken, verbunden mit einer konkreten Bitte nach Veränderung. Es gehört auch dazu, für den anderen immer wieder Empathie, Wertschätzung und Anerkennung zu finden, um den konstruktiven Verlauf des Gesprächs zu erleichtern. Im privaten Bereich „rettet“ konstruktives Streiten möglicherweise Beziehungen. Dazu gibt die Referentin Ursula Schellenberg einige kurze, praktische Tipps, die die Zuhörerinnen und Zuhörer bereits in ihrem nächsten Streit beherzigen können. Im beruflichen Bereich schafft das konstruktive Streiten einen respektvollen Umgang und trägt zu einer guten Problemlösung bei. Ursula Schellenberg hält bereits seit 25 Jahren Vorträge zum Thema. Sie hat eine Ausbildung als Mediatorin und Diplomsozialpädagogin. Außerdem hat sie Arbeitswissenschaften studiert.

 

Referentin: Ursel Schellenberg, Dipl.-Sozialpädagogin

 

Kosten: Für Nichtmitglieder 8,00 EUR. Im Preis ist ein Begrüßungsgetränk enthalten.

 

Interessierte Frauen (und Männer), gerne auch Nicht-Unternehmerinnen, sind bei UTE immer herzlich willkommen. Zwecks Planung der Räumlichkeiten wird um Anmeldung gebeten. Anmeldungen zu den Terminen werden bis montags  vor der Veranstaltung, 18.00 h, entgegen genommen. Dieses ist über die Internetseite www.ute-web.com möglich oder telefonisch bei Ruth Graf Büroservice (Tel. 05743-2373) oder Beate Henke, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Espelkamp (Tel. 05772/562108).

Der Einlass nach 19.30 h ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich.

 

Anmeldung erbeten über: http://www.ute-web.com/termine/anmeldungute/anmeldungute.html.

 

Die nächste Veranstaltung findet am 15. November 2011 statt.

 

Der nächste Vortrag findet am 17. Januar 2012 um 19.30 Uhr im GAZ, Fritz-Souchon-Str. 27, Espelkamp statt. Zum Thema „Bewegter Alltag - Wie Frau Sport in den Alltag einbinden kann“ referiert Ruth Rosenbohm, Aerobic-Trainerin und Rückenschulleiterin, Espelkamp.